Freitag flog ich los ins grosse China. Der Swiss Airbus war schon voller Chinesen und so hatte ich bereits eine Art „Einstand“. In Wuhan wurde ich von Kollegen empfangen und ins Hotel gebracht. Es war gerade mal 5 Minuten vom Büro entfernt. Am Sonntag ging ich ins Wuhan Tiandi (neue Welt). Ein kleines Quartier mit vielen kleinen Restaurants, Bars und Shops. Danach gings auf einen Besuch ins China-SPA, dann zum Geburtstags-Dinner von Nings Vater und anschliessend noch ins Kino. AVATAR… sprich Awuataaaaaaa in 3D. Montags war mein erster Tag bei der CRWC (Yangtze Commission). Ich war neben einem Herrn aus Dänemark das einzige „west-face“, was zu lustigen Situationen führte. Den Morgen verbrachte ich auf der Begrüssungsrunde bei den verschiedenen Commissioners (Bereichsleiter), dann nahm ich an der jährlichen Spring Festival Zeremonie teil, hielt im Anschluss meinen ersten Vortrag über die Schweiz und hatte das erste von zahlreichen Neujahrsessen. Dienstag und Mittwoch war ich unterwegs nach Yichang und retour. Ich besuchte den Dreischluchtendamm. Das Wetter war jedoch so grottenschlecht, das wir (zwei Frauen + ein Driver) die einzigen Besucher waren… Dieser Bau ist unglaublich eindrücklich und wirklich riesig! Die mehrstufige Schiffsschleuse zieht sich über Kilometer hinweg. Am Donnerstag besuchte ich eine weitere Abteilung der CWRC, hielt den zweiten Vortrag und am Nachmittag gingen wir in den Zoo! Ich wollte mal so einen Panda sehen und hab’s auch geschafft! Freitags ging der Chef International Cooperation mit mir durch Wuhan. Wir fuhren zu einem der grössten Tempel und besuchten anschliessend den Yellow Crane Tower, das Wahrzeichen Wuhans sowie den East Lake Flower Park. Dort begannen die Pflaumenbäume zu blühen und es schien fast zur chinesischen Pflicht zu gehören, dass man sich vor solch einem Bäumchen fotografieren lässt.
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